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GERDS GEHEIMTIPP im September 2015:
Beim allerersten Probieren ist man überzeugt, einen charaktervollen burgundischen Dorfwein aus Morey-St.-Denis oder Gevrey-Chambertin im Glase zu haben. Tatsächlich stammen die Reben von überwiegend burgundischen Klonen. Der Most wird mit den eigenen Hefen im offenen Maischebehälter traditionell vergoren, in ein bis zehn Jahre alten Barriques mindestens zwei Jahre ausgebaut und unfiltriert gefüllt. Das Ergebnis ist ein überwältigend würziger, komplexer und tiefer Wein, der allerdings aufgrund der Spontangärung viel Luft und Zeit im großen Burgunderschwenker braucht, um seinen ganzen filigranen Zauber zu entfalten.
So ein angenehmer Mensch! Löst das ein Bild bei
Ihnen aus? Dann transferieren Sie das mal auf einen Wein: Ein süffiger
Spätburgunder, der mit viel Frucht und wenig Säure einen ungeheuer entspannten
Eindruck macht. Ein Typ, in dessen Gegenwart es Ihnen einfach gut
geht!
Das Weingut Knab hat sich in den letzten Jahren Schritt für Schritt in die Gruppe der besten deutschen Erzeuger hochgearbeitet. Ihr Spätburgunder aus dem Großen Holzfass ist ungemein lebendig, fruchtig und mit angenehmer Würze. Beeren, Cassis und rauchige Würze im Duft, am Gaumen dann reichlich Stoff, ohne an Eleganz einzubüßen. Ein Rotwein vom badischen Kaiserstuhl.
Hochinteressanter Duft nach Mandeln und Rauch. Am Gaumen super frisch mit Aromen von süßer Kirsche. Dieser exzellente Spätburgunder vom Weingut Knab gelangt im großen Holzfass zur Reife.